"MINT-freundliche Schule" ist das MPG schon seit 2012. Nun darf sich das MPG Saarlouis erstmalig neben drei weiteren saarländischen Schulen als "MINT-freundliche Schule - Digitale Schule" bezeichnen.

Einen besonderen Stellenwert erhält diese Auszeichnung für das Max-Planck-Gymnasium durch die Ehrung seines ehemaligen Schulleiters Dr. Jürgen Hannig als MINT-Botschafter, für sein Engagement, vor allem bei der konzeptionell wie organisatorisch konsequenten Weiterentwicklung des MINT-Bereichs an seiner damaligen Schule.

Weitere dreizehn Schulen aus dem Saarland wurden in der vergangenen Woche im Ministerium für Bildung und Kultur für ihre Schwerpunktsetzung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) als "MINT-freundliche Schule" vom bundesweit aktiven Verein "MINT Zukunft schaffen" ausgezeichnet. Sie werden damit für ihre Anstrengungen bei der Entwicklung zur Digitalen Schule belohnt. Dass Bildungsminister Ulrich Commerçon die Schirmherrschaft für die Initiative "MINT-freundliche Schule" im Saarland übernommen hat, unterstreicht den Stellenwert dieser Auszeichnung für das Saarland. Bundesweit wird sie von der Kultusministerkonferenz (KMK) gefördert.

"Natürlich ist eine gute MINT-Bildung in der Schule wichtig für die Entwicklung unseres Landes. Schülerinnen und Schüler sollen hier vor allem lernen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge vernetzt zu betrachten und ihr Handeln im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu reflektieren. In einer Welt, die zunehmend digitaler und vernetzter wird, müssen Kinder und Jugendliche sich souverän und selbstverständlich bewegen können." erklärte Christine Streichert-Clivot, Staatssekretärin im saarländischen Bildungsministerium.

Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative "MINT Zukunft schaffen" lobt die Arbeit vor Ort: "Die MINT-freundlichen Schulen sind meist digital sehr affin und haben hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen. Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an unseren Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen etablieren. Die Kombination von beidem ist mehr als ungewöhnlich, das schaffen manche Vorstandsvorsitzende in Wirtschaftsunternehmen nicht! Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur "Digitalen Schule" zu gehen".

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