Allgemeine Prinzipien
  • Sich zu Beginn Zeit lassen zum Ausgleichen unterschiedlicher Lernvoraussetzungen und Kenntnisse
  • Freude am Lernen durch erreichbare (Teil-)Ziele und einen sicheren Umgang mit Lerntechniken
  • Rücksichtnehmen lernen in der Klassen- und Schulgemeinschaft und Kooperation einüben
  • Lernen, gestufte Verantwortung zu übernehmen, für Sachen, für sich selbst und für andere
  • Bei Konflikten sich gegenseitig ernstnehmen und ehrlich miteinander umgehen
  • Schatzsuche vor Defizitfahndung bei Lehrern und Schülern

Es geht bei diesen Prinzipien nicht so sehr um die Weiterführung der Arbeitsformen und didaktischen Prinzipien der Grundschule. Unser Ziel ist vielmehr, die Schüler und Schülerinnen geduldig und systematisch an das Arbeitstempo, die Arbeitsformen und die Lernstoff des Gymnasiums heranzuführen. Am Ende der Klassenstufe 6 soll in Absprache mit den Eltern eine von allen Fachlehrern verantwortbare Entscheidung über die weitere Schullaufbahn getroffen werden können.

Ziel ist die Heranführung an Arbeitsformen und Lernstoffe des Gymnasiums. Am Ende der Klassenstufe 6 soll in Absprache mit den Eltern eine verantwortbare Entscheidung über die weitere Schullaufbahn getroffen werden können.


Gestaltung des Übergangs von der Grundschule in die Klassenstufe 5 des Gymnasiums

Klassenbildung:
  • Bestehende positive Bindungen aus der Grundschule bzw. dem Wohnort sollen auch im neuen Klassenverband erhalten bleiben
  • Keine Dominanz von Gruppen aus einem Wohnort in einer Klasse
  • In der Regel homogene Klassen getrennt nach den Eingangssprachen Französisch-Englisch
Lehrereinsatz:
  • Weiterführung des Klassenlehrerprinzips: Klassenlehrer/in als wichtigste Bezugsperson mit mindestens einem Hauptfach (5 Wochenstunden), häufig auch mit weiteren Fächern, nach Möglichkeit Erweiterung des Fachunterrichts durch zusätzliche Klassenlehrerstunden
  • Ordinariatstag innerhalb der ersten sechs Wochen
  • In der Klassenstufe 5 und 6 bleiben die Lehrkräfte in der Regel die gleichen.
Unterrichtsgestaltung:
  • Kontakte der Lehrkräfte in der Klassenstufe 5 mit den abgebenden Grundschulen und der Grundschulwerkstatt Dillingen
  • In den ersten Monaten Ausgleich der oft sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, die die Schüler/innen aus den einzelnen Grundschulen mitbringen
  • Zeit haben - Zeit lassen - Entwicklungen fördern als wichtige pädagogische Prinzipien im ersten Jahr Neugierde wecken - Lust zum Entdecken und sich selbst erproben vermitteln als zentrale allgemeine Unterrichtsziele
  • Altersgemäße Anleitung zum selbständigen und systematischen Lernen (Lernen-lernen-Programm, Schulprojekt "So macht lernen Spaß")
  • Durchführung von kleineren Projekten im Rahmen des Fachunterrichts
  • Regelmäßige und schrittweise Anleitung zum Anfertigen von Hausaufgaben
Elternarbeit:
  • Wichtige Informationen zum Schulleben am MPG in den Blättern "Klasse 5 von A-Z", die zu Beginn ausgeteilt werden
  • Umgestaltung der traditionellen "Elternabende" zu Elterngesprächsrunden
  • Allgemeiner Elternsprechtag nach den Halbjahreszeugnissen
  • Angebot eines klassenübergreifenden "Elternseminars" zu den besonderen Problemen der Orientierungsphase, das in der Regel fünf Abende zu unterschiedlichen Themen umfasst
  • Regelmäßige Informationsabende im Rahmen der Suchtpräventionsarbeit der Schule Werkstatt "Selbständig lernen lernen"
  • Mitarbeit der Eltern bei der Gestaltung von Wandertagen, Lehrfahrten, Klassenfesten und Projekttagen.
Schulgemeinschaft:
  • Begrüßung und Einführung durch "Paten" und "Patinnen" aus den höheren Klassen in den ersten Tagen
  • Kennenlernen in den ersten Tagen: Schule, Funktionsräume, Sekretariat, Gelände, Schulweg Verkehrserziehung
  • "Revierbildung": Die Klassenräume für die Klassen der Orientierungsphase (Stufe 5 und 6) sind in jeweils einem Flur des Neubaus untergebracht. Die Klassen bleiben während der zwei Jahre Orientierungsphase in "ihrem" Raum. Sie übersiedeln erst ab der Klassenstufe 7 ins Haupthaus.
  • Ausgestaltung der Klassenräume im Laufe des 1. Jahres. Der Schulverein stellt hierfür pro Klasse einen Betrag von 50 Euro als Anreiz zur Verfügung
  • Klassenregeln, Klassenordnung und Klassenrat
  • Übernahme von Aufgaben und Diensten in der Klasse und "Patenschaften" zur Betreuung von Pflanzen im Schulgebäude
Feste und Feiern:
  • Aufnahmefeier am 1. Schultag, die von den älteren Schülern mitgestaltet wird
  • Möglichst frühe Teilnahme an den jährlichen Schülerkonzerten im Vereinshaus Fraulautern
  • Neubaufeste für die Klassen 5 und 6 gegen Ende eines jeden Schuljahres
  • Projekttage und Schulfeste in jedem dritten Schuljahr