Mediation - Was ist das?

Mediation bedeutet: Vermittlung in Streitfällen durch eine neutrale dritte Person - den/die Mediator/in.

Grundsätzlich ist Mediation in jedem Konflikt sinnvoll und anwendbar; insbesondere dann, wenn die Beteiligten auch nach Beendigung des aktuellen Konflikts miteinander in Beziehung bleiben wollen, sollen oder müssen.

Ziel ist:

  • eine tragfähige Lösung,
  • die die Beteiligten gemeinsam entwickeln,
  • der alle Beteiligten zustimmen können,
  • die zukunftsorientiert ist
  • und ein faires Miteinander ermöglicht.

Der/die Mediator/in ist unparteiisch. Er/sie ermöglicht den Streitenden ihre Interessen und die dahinterstehenden Beweggründe einander darzustellen und begreiflich zu machen. Er/sie befähigt sie und hilft ihnen in gemeinsamen Gesprächen eigene Lösungen für den Konflikt zu finden.

Es erfolgt eine Einigung auf Lösungen, die von allen Beteiligten getragen und umgesetzt werden können. Die gefundenen Lösungen werden in Form einer Vereinbarung schriftlich festgehalten.

Der/die Mediator/in fördert den Gang der Gespräche, hilft den Beteiligten sich ihrer Interessen bewusst zu werden und sie zu artikulieren. Er/sie sorgt dafür, dass sich niemand unterdrückt oder übergangen fühlt.

Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu MediatorInnen

Das Projekt wird von Simone Backes und Frau Ina Rivinius geleitet, darüberhinaus sind aber noch andere Lehrerinnen und Lehrer am MPG für die Mediation ausgebildet.

Ansprechpartnerin auf Elternseite ist Frau Judith Koch, die uns ihr Knowhow aus einer anderen Sicht zur Verfügung gestellt hat, da sie Mediatorin in der Industrie ist.

Die Ausbildung von Schülern und Schülerinnen des MPG zu Mediatoren läuft seit Anfang November 2003 und umfasst u.a.:

  • aktives Zuhören
  • Gesprächsführung
  • Vermittlungstechniken
  • Konfliktlösungsstrategien

Am Ende der Ausbildung, die alle zwei Jahre abläuft, wird ein Zertifikat durch die Schule ausgestellt.